Gemeinde

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Unsere Gemeinde

1866 wurde sie vollendet. Kirchenpatron ist der heilige König und Märtyrer Knud (+ 1086 in Odense auf Fühnen). 1929 wurde die Kirche gründlich renoviert. Sie erhielt ein neues Außenmauerwerk und wurde nach Osten hin um den heutigen Altarraum verlängert. Im Westen wurde der heutige Turm hinzugefügt. Die letzte Renovierung geschah im Juli/August 1996.

Das Kreuz an der Altarwand ist ein Werk von Werner Bader aus Hittisau imVorarlberg. Die Fenster im Kirchenschiff gestaltete Hildegard Else Birks, Heidenoldendorf. Im Eingangsbereich befindet sich ein älteres Kirchenfenster mit der Darstellung des hl. Knud.

Die Pfeifenorgel, die erst 1996 gebaut wurde, ist die erste Orgel der Firma Babel aus Gettorf. Sie besitzt 18 Register und verfügt über 32 Setzerkombinationen.

Die Kirchengemeinde ist Trägerin des Hauses St. Franziskus. Das Haus wurde ursprünglich 1891 als kleines ländliches Krankenhaus gegründet.

Seit 1863 gab es eine katholische Schule auf Nordstrand. Sie überdauerte die Zeit des Nationalsozialismus und war bis zu ihrer Schließung die einzige Bekenntnisschule in Schleswig-Holstein.

Zwei Friedhöfe werden von der Kirchengemeinde unterhalten: der alte Friedhof bei der Theresienkirche, der über 300 Jahre als Begräbnisplatz aller Katholiken auf Nordstrand diente, und der neue Friedhof bei der Pfarrkirche, der 1953 angelegt worden ist. Der alte Friedhof wird nicht mehr belegt doch soll er als Anlage und Denkmal eines Friedhofs am Deich erhalten bleiben.

Die Kirchengemeinde St. Knud auf Nordstrand gehört zum Erzbistum Hamburg.

Sie ist ein Teil der Pfarrei St. Knud, Husum. Zu dieser Pfarrei gehören neben Husum Kirchengemeinden in St. Peter-Ording, Tönning, Bredstedt und Friedrichstadt.

Die Kirchengemeinde St. Knud, Nordstrand umfasst neben Nordstrand die Insel Pellworm mit dem Momme-Nissen-Haus und der St. Andreas-Kapelle und die Halligen Nordstrandischmoor, Südfall und Süderoog. Auf Nordstrand wohnen rund 400 Katholiken, das sind etwa 20% der Bevölkerung.

Auf Pellworm ist der Anteil der Katholiken wesentlich geringer.